Das Gleichnis vom Auto

Diejenigen, welche sich bereits Gedanken über die Frage ihrer Existenz machten, hörten sicherlich bereits von dem Gleichnis des Autos. Es handelt sich hierbei nicht nur um den Aufbau des Körpers, sondern allgemein um den Aufbau der Menschlichen Existenz und Natur. Nehmen wir also an, der menschliche Körper sei ähnlich wie ein Automobil aufgebaut, wofür stehen dann die einzelnen Teile, und wie interagieren diese miteinander?

Wofür stehen die einzelnen Bauteile eines Autos?

Im Alltag ist das Fahrzeug nicht mehr wegzudenken. Jeder nutzt es in seinem Leben auf die ein oder andere Weise. Viele kennen sogar Wechselwirkungeneiniger Teile miteinander, beispielsweise weil sie die Führerscheinprüfung absolvierten. Doch ich behaupte wenige kommen auf den Schluss das Fahrzeug sei eine vor ihren Augen liegende Spiegelung ihrer eigenen Existenz. Tatsächlich besteht unsere Realität aus sich immer wiederkehrenden Strukturen, welche sich selbst erhalten. Das Auto ist eines dieser Sinn-Bilder unserer eigenen inneren Struktur. Nicht umsonst heißt unser Körper auf Sanskrit „vimana“, was soviel wie Gefährt bedeutet. Doch wofür genau stehen die einzelnen Bauteile, und wie arbeiten diese zusammen?

Räder stehen für Gliedmaßen

Da haben wir zum einen die Räder. Bei einem herkömmlichen Automobil gibt es 4 Stück von ihnen. Diese stehen für die Anbindung mit der Umgebung und ermöglichen uns das Vorankommen. Selbstverständlich ist hier der Vergleich zu unseren Armen und Beinen naheliegend.

Motor

Der Motor ist der Teil des Fahrzeugs, welcher für die Bewegung zuständig ist. Man könnte sagen, er belebt diesen und macht erst die Bewegung möglich. Ich würde dem Motor die Bedeutung der insgesamt gemachten Lebenserfahrungen zuschreiben. Im Zusammenhang mit dem Fahrer ist auch das Bewusstsein eine plausible Beschreibung. Bei unerfahrenen inkarnierten Seelen ist deren Leistung möglicherweise vergleichbar mit einem Mofamotor mit 1 PS. Die Pferdestärken stehen hier grob für die Anzahl der Inkarnationen. Mit zunehmenden Besuchen auf dieser Erde nimmt auch die Erfahrung zu. Der Mensch gewinnt an Bewusstsein und kann dieses schneller aufrufen.

Getriebe

Das Getriebe ermöglicht es uns zum einen, möglichst gleichmäßig und effizient das Auto in Bewegung bringen zu können, zum anderen aber auch mit hoher Geschwindigkeit in die höheren Drehzahlen des Motors zu gelangen. Dieses Prinzip der Gangschaltung ist der Seelenstufe sehr ähnlich. Der Zweck der Seele ist es, den Geist mit dem Körper zu verknüpfen. Es ist diese Verbindung, die nötig ist, um effizient in der Umgebung zurechtzukommen. Seelenstufen sind notwendig, um eine möglichst stabile Anbindung an unser Bewusstsein zu haben. Wenn wir nur eine Seelenstufe hätten, dann würde bei zunehmendem Bewusstsein die Drehzahl zu hoch sein, was zu einer Überhitzung führen würde. Wenn wir andererseits zu viele Seelenstufen hätten, dann wären wir ständig damit beschäftigt zu schalten, was ineffizient wäre. Die Natur hat es vermutlich so eingerichtet, dass es möglichst optimal ist.

Steuerung der Eigenschwingung und Seelenstufe

Bereits in zahlreichen Beiträgen wies ich über die Bedeutung der sogenannten Kundalini-Energie hin, welche aus dem Wurzelchakra am Steisbein kommt. Das Gas- und Bremspedal steht für das Anheben und Senken der Drehzahl des Motors, sprich der Schwingung des Menschen. In einigen Beiträgen schrieb und sprach ich bereits darüber, dass man durch Gebete und positive Handlungen die Schwingung erhöhen kann. Genauso kann aber auch die Schwingung fallen, beispielsweise durch übermäßige Sexualität oder negative Handlungen. Warum ist das so? Die unteren Energiezentren sind überfordert, was das Fortbewegen der feinstofflichen Energie in die höheren Energiezentren erschwert. Es führt zu einer künstlichen Blockade, dessen Resultat eine verringerte Eigenschwingung ist. Generell ist es als umsichtiger Fahrer essentiell zu wissen, mit welcher Geschwindigkeit und in welchem Gang man unterwegs seien sollte.

Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen

Im Gegensatz zu Erwachsenen haben Kinder und Jugendliche vor Einsetzen der Pubertät kein aktives Sakralchakra. Dieses Energiezentrum fördert das Auftreten von negativem Karma. Damit sind Kinder in den jungen Jahren vor karmischen Schicksalsschlägen stärker geschützt. Mit Einsetzen der Pubertät aktiviert sich das Sakralchakra und somit setzen auch die bekannten Probleme ein. Besonders schmerzhafte und tiefgreifende karmische Themen ergeben sich aus Beziehungen, welche in dieser Zeit eine größere Rolle spielen. Erschwerend hierzu kommt, dass diese Jugendlichen in der pubertären Phase immer noch eine empfindliche Psyche haben. Somit ist die Gefahr einer zusätzlichen Traumatisierung sehr hoch.

Ich behaupte, diese hochempfindliche Lebensphase ist für ein Großteil der Traumata verantwortlich, welche die Menschen in dieser Gesellschaft mit sich tragen. Generell nehme ich seit einiger Zeit wahr, wie viele Menschen unglücklich und depressiv sind. Die Lebensfreude scheint sich seit der Pubertät bei vielen Menschen merklich zu verringern.

Fazit

Ich denke in den Veden finden wir den Vergleich des Menschen mit einem Fahrzeug nicht zufälligerweise. Die Gegenüberstellung ist sehr passend, eben weil wir in unserem Leben immer sich wiederholende Strukturen unserer eigenen Existenz finden. Ich beschrieb einige Vergleiche, die ich für erwähnenswert und interessant hielt.

Meiner Meinung nach passt sich das aktuelle Schulsystem nicht im geforderten Maße den Gegebenheiten und der Entwicklung der Schüler an. Die Pubertät ist eine besonders empfindliche Phase, in der die Psyche des Menschen sehr anfällig ist. Ich denke wir können, indem wir diese Gegebenheiten berücksichtigen, Modelle für ein stabileres Schulsystem schaffen. Das Ergebnis kann eine glücklichere Gesellschaft sein, in der die Freude am Lernen wieder wächst.

Weiterführende Fragen

  • Könntest du diesen Vergleich noch erweitern? Welche Parallelen kannst du noch ziehen?
  • Wie bewertest du Maßnahmen wie Frühsexualisierung an Schulen im Kontext von dieser obigen Information?
  • Wie ist das Wieder- und Neueröffnen von getrenntgeschlechtlichen Schulen, sprich Mädchen- und Jungenschulen, gegeben der obigen Informationen einzuordnen? Gibt es auch Zwischenformen, wie beispielsweise getrenntgeschlechtliche Klassen oder das Aufteilen erst ab einer gewissen Klassenstufe?
  • Beobachte einmal bewusst was für Werbungen zum Beispiel in der Stadt oder auf sozialen Plattformen du siehst. Welchen Einfluss und Funktion denkst du haben diese Werbestrukturen auf den Menschen? Welche Motivation könntest du aus dieser Werbung ablesen?

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